Allgemein SPD-Landtagsfraktion legt sozialen Klimaschutz-Plan vor

Zahlreiche Menschen in Bayern massiv von CO2-Abgabe betroffen - SPD-Fraktionsvorsitzender Florian von Brunn und Wirtschaftsexpertin Annette Karl fordern Investitionen in Alternativen und sozialen Ausgleich

Die BayernSPD-Landtagsfraktion hat von DIW Econ, einer Tochter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, einen umfassenden, sozialen Klimaschutzplan für Bayern erstellen lassen. Die Ergebnisse, die gestern (1. Juli) bei einer Pressekonferenz im Bayerischen Landtag vorgestellt wurden, zeigen, dass gerade in Bayern zahlreiche Menschen massiv von der CO2-Abgabe getroffen werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian von Brunn fordert deswegen Umstiegs-Alternativen und sozialen Ausgleich: „Die CO2-Abgabe erhöhte Heiz- und Spritkosten deutlich. Das trifft im Freistaat vor allem die unteren 20 bis 30 Prozent der Einkommensbezieher sehr hart. Besonders schlimm ist es im ländlichen Raum, wo es häufig kaum öffentliche Verkehrsangebote gibt und Ölheizungen überwiegen. Es reicht nicht, nur an der Preisschraube zu drehen. Wir müssen in Bayern viel stärker als bisher in klimafreundliche Alternativen für die Menschen investieren, den öffentlichen Verkehr auf dem Land ausbauen und wirksame Austauschprogramme für alte Ölheizungen auflegen. Genau dafür legen wir mit der Studie „Bayern klimaneutral und sozial“ einen echten Masterplan für ein klimaneutrales Bayern bis 2040 vor.

Veröffentlicht von SPD Unterbezirk WEN-NEW-TIR am 02.07.2021

 

Ortsverein Ehrenmitglied Franz Gleißner verstorben

Trauer um ehemaligen Flossenbürger Gemeinderat Franz Gleißner

SPD-Kommunalpolitiker im Alter von 81 Jahren gestorben - Stets hilfsbereit und nah am Bürger

Flossenbürg. (eig) Ein Flossenbürger Urgestein, der langjährige Gemeinderat Franz Gleißner, ist am Samstag nur knapp vier Wochen nach seinem 81. Geburtstag gestorben. Ehrlichkeit und Offenheit waren seine herausragenden Eigenschaften.

Die Flossenbürger trauern um den ehemaligen Gemeinderat Franz Gleißner. Er starb am Samstag. Der gebürtige Flossenbürger, der am 24. Mai seinen 81. Geburtstag gefeiert hat, war gelernter Steinmetz. Er arbeitete lange als Ofenmaurer und war als solcher viel unterwegs. Schon mit 20 Jahren trat er dem SPD-Ortsverein bei, und er ist ihm 61 Jahre lang treu geblieben.

Dem Vorstand gehörte er von 1975 bis 2013 an, davon nicht ganz 15 Jahre als Kassier. 1978 kandidierte er im Alter von 38 Jahren erstmals für den Gemeinderat, wurde prompt gewählt und gehörte dem Gremium dann für drei Perioden bis 1996 an. 2012 bedankte sich der Ortsverein für Gleißners jahrzehntelange Mitarbeit mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. Der Ortsvereinsvorsitzende Roman Schell erinnerte damals an die legendären Feste an Gleißners Fischweiher. Schell lobte Gleißners Hilfsbereitschaft; dem Ortsverein sei er immer helfend zur Seite gestanden, und wenn er nicht selbst mit Hand angelegt habe, dann habe er zumindest einen guten Rat parat gehabt. Als Gemeinderat habe er das Ohr ganz nah am Bürger gehabt; für Gleißner sei das eine Selbstverständlichkeit gewesen.

Gleißner hat sich aber auch über die Kommunalpolitik hinaus in seiner Heimatgemeinde engagiert, unter anderem viele Jahre als Feldgeschworener.

Mit Wehmut erinnert sich der Vorsitzende der Feuerwehr, Ulrich Krapf, wie Gleißner heute Gemeinderat der SPD, an den altgedienten Feuerwehrmann. Gleißner gehörte der Wehr 58 Jahre lang an, davon 37 Jahre als aktives Mitglied.

Um Franz Gleißner trauern seine drei Töchter Andrea, Karin und Heidi, sieben Enkel und zehn Urenkel. Seine Ehefrau Hilde ist vor wenigen Jahren gestorben.

Quelle: Der Neue Tag, 23.06.2021

Veröffentlicht am 23.06.2021

 

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