Presseberichte


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Frauen wissen, was sie wollen


David Mildner, Birgit Vogel, Maria Meier und Maria Helget-Schmid (von links) präsentierten bei der AsF ihre vergnüglichen Spekulationen zum Geschehen im Kanzleramt.

AsF feiert 25- jähriges Gründungsjubiläum mit Festabend und mit Theater Flossenbürg. (nm) „Wir wussten von Anfang an, was wir wollten und wir engagierten uns dafür“, blickte Isabella Meier zurück. Am Freitag ließ die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) die zurückliegenden 25 Jahren Revue passieren. Um die Gegenwart ging es bei einem Theaterstück mit einem Blick hinter die Kulissen des Kanzleramtes. Meier erinnerte im Gasthof „Schloßberg“ an den 12. September 1986: „Das Drängen von Albert Schwägerl hatte Erfolg. Die AsF wurde gegründet und kann zum Jubiläum eine stattliche Bilanz vorweisen.“ Die Vorsitzende erinnerte die Gäste – unter ihnen Eli Dreßler aus dem Nachbarort Floß und die Weidener Stadträtin Gabriele Laurich – an hochkarätige Referenten, an gesellige Zusammenkünfte oder auch an die Arbeit zu Gunsten der Senioren.“ Die AsF- Kreisvorsitzende Johanna Kraus verband die Glückwünsche mit einem Kompliment: „Dass es ohne Frauen nicht geht, führt eure Gemeinschaft eindringlich vor Augen. Es ist einer der rührigsten Ortsvereine im Landkreis.“ Der stellvertretende SPD- Ortsvorsitzende Bürgermeister Johann Kick würdigte Solidarität und Verlässlichkeit: „Die AsF leistet eine ehrliche und effektive Arbeit.“ Neben dem Lob für das gesamte Team an der Spitze hob Kick das Engagement der Vorsitzenden hervor. Isabella Meier habe ihr Amt nicht nur inne, sondern erfülle es vorbildlich mit Leben. Mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft und speziell in der SPD setzte sich MdB Werner Schieder auseinander: „Es ist insbesondere ein Verdienst der SPD, dass sich in der Frage der Gleichberechtigung etwas bewegte. Das reicht vom Wahlrecht bis hin zu einer Vorschrift, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten galt. Danach mussten Frauen die Zustimmung des Ehemannes vorweisen, wenn sie arbeiten wollten.“ Allerdings sei die politische Arbeit auch in der SPD leider lange Zeit eine Männerdomäne gewesen: „Die Frauen haben sich vieles von dem, was heute selbstverständlich ist, erst hart erarbeiten müssen.“ Ein komplexes Thema anschaulich und allgemein verständlich beleuchten, das verstand Schieder, als es um den Euro- Rettungsschirm ging. Der Redner warnte eindringlich vor falschen und populistischen Vorwürfen: „Das Dilemma in Griechenland haben nicht die Griechen, sondern die Finanzspekulanten ausgelöst. Unwahr ist es, Deutschland als Zahlmeister zu bezeichnen. Die Steuerzahler mussten bisher keinen Cent berappen. Im Gegenteil, der Staat verdient mit den Krediten kräftig.“ Als beschämend wertete Schieder leichtfertige Äußerungen von Politikern: „Es geht um die Zukunft von Europa und da hätte man viel früher handeln müssen.“ Miterleben ließ sich bei der Jubiläumsfeier ein Tag im Kanzleramt. Mit viel Humor und ein klein wenig Spott nahmen Maria Helget- Schmid, Birgit Vogel, Maria Meier und David Mildner das Geschehen unter die Lupe. Sorgen bereiteten der Kanzlerin, FDP- Chef Philipp Rösler und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer vor allem die Umfragewerte für die eigenen Parteien. Der neue Tag 05.10.2011 Bild und Text Bernhard Neumann

 
 

 

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