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100 Prozent Vertrauen für Kick

Flossenbürger Bürgermeister tritt an der Spitze der SPD erneut an -  

"Unterstützung macht Mut"

Der SPD-Ortsverein setzte das Kandidatenkarussell für die Kommunalwahl in Gang. Bürgermeister Johann Kick (vorne, Dritter von rechts) führt die Liste an. Nach dem problemlos abgewickelten offiziellen Teil des Abends ging es mit der Jahresabschlussfeier weiter.     Bild:nm

 

Flossenbürg. (nm) Den eingeschlagenen erfolgreichen Weg konsequent fortsetzen, unter der Vorgabe stand die Nominierungsversammlung der SPD zur Kommunalwahl. Am Samstag wurde eine von Bürgermeister Johann Kick angeführte Liste mit 24 Kandidaten präsentiert und beschlossen. Kick tritt am 16. März zudem zum dritten Mal um das Amt des Gemeindeoberhaupts an.

Dem Vorsitzenden des Ortsvereins Roman Schell blieb es in „Murphys Pilsstube“ vorbehalten, den Versammlungsteilnehmern den Vorschlag für die Bürgermeisterwahl zu unterbreiten: „Johann Kick hat in zwölf Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er sich mit Ideen, Tatkraft und harter Arbeit für das Wohl des gesamten Ortes und aller Bürger engagiert. Beispiele gibt es genug. Das reicht von den großen Sanierungsmaßnahmen im Wasser- und Abwasserbereich über die Feuerwehren oder die erneuerbaren Energien bis hin zum Schuldenabbau. Er hat sich Vertrauen für die kommenden sechs Jahre redlich verdient.“

Den Einsatz für die Menschen in Flossenbürg rückte Kick in den Mittelpunkt: „Ich bin kein Politiker und will auch keiner werden. In einer Kommune geht es um das Wohl des Ortes und der Bewohner. Und da wurde vieles bewältigt, angestoßen und vorbereitet. Uns stehen aber noch große Herausforderungen bevor, beispielsweise beim Realisieren der vorbereiteten Maßnahmen im Rahmen des Städtebauförderprogramms. Wir waren finanziell handlungsunfähig. Jetzt sind wir in der Lage, die nötigen großen Aufgaben zu meistern.“ Es allen recht zu machen, werde zwar nicht funktionieren, es gelte aber, konsequent weiterzuarbeiten und die Herausforderungen anzugehen.

Mut mache die erfahrene Unterstützung und ein geradezu überwältigender Zuspruch: „Das war mir schon wichtig, ebenso wie der Rückhalt in der Familie. Die Belastungen im Amt sind nach außen oft nicht zu erkennen, fallen aber durchaus extrem hoch aus. Ich möchte dennoch meine Arbeit fortsetzen, um die auf den Weg gebrachten Chancen für Flossenbürg in den kommenden Jahren zu nutzen.“ Ein Hauptaugenmerk werde dabei nicht zuletzt den älteren Mitbürgern gelten. Der demografische Wandel erfordere es, auf die sich ändernden Anforderungen einzugehen.

Konkret und nachdrücklich setzte sich Kick mit der Rolle der Gedenkstättenarbeit auseinander. Sie habe die Rolle Flossenbürgs gründlich und zum Positiven verändert: „Dahinter steckt auch ein enormes Engagement von Seiten der Gemeinde. Es lohnt sich. Halten wir uns vor Augen, wie unser Ort in der Vergangenheit von außen gesehen wurde. Inzwischen begreifen die Menschen, dass man sich in Flossenbürg auf nationaler und internationaler Ebene für einen angemessenen Umgang mit der Geschichte einsetzt.“ Flossenbürg bleibe ehemaliger KZ-Standort, habe sich inzwischen aber zum vorbildlichen Lernort entwickelt: „Das und die daraus resultierenden Chancen zu begreifen, ist für uns wichtig.“

Für das aufrüttelnde, von Optimismus geprägte, emotionale und gelegentlich nachdenklich stimmende Statement gab es nicht nur lange anhaltenden Beifall und Blumen. Kick freute sich über ein Vertrauensvotum, das mit 38 geheim abgegebenen Stimmen hundert Prozent erreichte. Der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Alexander Högen stellte im weiteren Verlauf des Abends die Bewerberliste für das Kommunalparlament vor. Die 24 Kandidaten bekamen Gelegenheit, sich und ihre Schwerpunktthemen vorzustellen. Der Bogen spannte sich vom Umfeld für junge Familien über die Vereine bis hin zur Mitarbeit bei anstehenden Projekten.

Fraktionssprecher Alexander Högen beleuchtete Hintergründe zum SPD-Listenvorschlag für die Kommunalwahl: „Uns freute im Vorfeld, dass sich jeder einzelne der Kandidaten aktiv und mit Begeisterung einbringt. Dabei waren wir nach allen Seiten offen. Das zeigt sich an der Tatsache, dass drei Bewerber nicht der SPD angehören.“ Auf einen Wermutstropfen wurde nicht vergessen. Auf der Liste finden sich nur drei Frauen. Högen kommentierte das mit den Worten: „Wir hätten uns mehr gewünscht. Die geringe Zahl ist als Aufforderung an alle Frauen zu verstehen, kommunales Engagement nicht als Männerdomäne zu sehen.“ 

Nachfolgend die Bewerber in der beschlossenen Reihenfolge: Platz 1. Bürgermeister Johann Kick. 2. Roman Schell. 3. Peter Gruber. 4. Uli Krapf. 5. Andrea Egner. 6. Thomas Pentner. 7. Christian Stahl. 8. Dr. Maria Meier. 9. Günther Faltermeier. 10. Alexander Högen. 11. Christian Gruber. 12. Oliver Moser. 13. Christa Kraus. 14. Christian Fütterer. 15. Reinhold Kreuzer. 16. Jürgen Lugert. 17. Michael Sigritz. 18. Martin Högen. 19. Ernst Gruber. 20. Josef Moser. 21. Walter Lugert. 22. Bernd Schnappauf. 23. Stefan Moser. 24. Thomas Egner. Ersatzkandidaten: Hilmar Jakob, Heiner Meier und Markus Christl. 

Quelle: Der Neue Tag 27.12.2014   Bernhard Neumann

 
 
 

 

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